Mein individueller Maßsatz für den Schnittmacher

Heute gibt es mal wieder ein größeres Update für den Schnittmacher. Dieses Mal kein neues Schnittmuster, aber einige Änderungen unter der Motorhaube.

Ich kann mir vorstellen, dass viele von euch sich beim ersten Blick auf den Schnittmacher erschlagen gefühlt haben. 17 Eingabefelder für Körpermaße, das ist eine Menge. Vor allem, wenn man erstmal nur gucken will.

Also habe ich die individuellen Maße von der eigentlichen Schnittkonstruktion getrennt. Der Schnittmacher hat dadurch ordentlich abgespeckt. Alle Optionen passen jetzt auf eine Seite: Versionsauswahl, Größe, Nahtzugabe und Papiergröße, das war es schon. Unter der Liste der Konfektionsgrößen gibt es dafür ein Feld zur Auswahl einer Datei. Was ist das genau?

Natürlich kannst du weiterhin deine individuellen Maße verwenden, um mit dem Schnittmacher ein Schnittmuster zu erstellen. Dazu erstellst du dir einen sogenannten Maßsatz. Das ist nichts anderes als eine Liste deiner Körpermaße. Du kannst die Maße unter "Mein Maßsatz" eingeben und dann eine kleine Datei mit diesen Daten herunterladen. Diese Datei kannst du dann im Schnittmacher hochladen und schon bekommst du einen Schnitt nach deinen eigenen Maßen.

Und das Beste daran: Du kannst diese Datei immer wieder benutzten, anstatt die Maße jedes Mal neu einzugeben. Nähst du für deine Schwester, deine Freundinnen? Du kannst auch für sie Maßsätze anlegen. Du kannst die Datei auch wieder hochladen und bearbeiten, wenn sich die Maße mal ändern.

Die Maße werden nicht auf dem Server gespeichert und lediglich zur Erstellung der Schnittmuster benutzt. Es findet keine Auswertung der Daten statt.

Kommentare

Marie Hermann
Ich war glücklich als ich diese Seite gefunden habe. Schnittmuster nach individuellen Maßen - einfach Klasse! Der Zeitaufwand für das Erstellen des Maßsatzes hält sich in Grenzen. Und so habe ich mich gleich ans Werk gemacht. Zum Testen zunächst mit einem kostenlosen Schnittmuster. Leider tritt auch nach etlichen Anläufen immer wieder ein Problem auf. Vorder- und Rückenteil passen an der Schulternaht nicht zusammen. Das Rückenteil ist immer ca. 1 cm breiter als das Vorderteil. Was mache ich falsch?
Hallo Marie! Du machst gar nichts falsch, hinten ist ein bisschen mehr Weite eingeplant, die beim zusammennähen eingehalten wird. So bekommst du ein bisschen mehr Platz in den Schultern. ;) Ich wünsche dir noch viel Spaß und Erfolg!
Edith
Hallo Christina, ich schließe mich dem Kommentar von Marie Hermann an, deine Idee ist einfach klasse! Vielen Dank für den zur Verfügung gestellten Probeschnitt DAISY. Ich habe es auch ausprobiert, Maß genommen, Schnitt erstellt und gedruckt. Es war wirklich nicht schwer. Sehr gut von dir erklärt. Jetzt habe ich aber auch ein kleines Problem, das mich verfolgt: Die Armkugel am Ärmel ist 1-2 cm länger als der Armausschnitt von Vorder- und Rückenteil zusammen. Auf die Vorgabe Brustumfang = Brustbreite + Rückenbreite und 2x Armdurchmesser habe ich geachtet. Kann ich noch etwas verbessern, um mir eine Korrektur am Kleidungsstück zu ersparen?
Hallo Edith! Der Armkugel ist der Brustumfang tatsächlich egal, die wird nach dem entstandenen Armloch berechnet. Eine geringe Mehrweite an der Armkugel ist kein Problem und kann beim Nähen eingehalten werden. Bei einigen Schnitten wird das sogar extra eingebaut. Eventuell hast du aber auch nicht die Nahtkante gemessen sondern die Kante der Nahtzugabe? Da die Kurve bei der Armkugel nach außen zeigt, ist diese zwangsläufig länger als die am Armloch, die nach innen zeigt. Relevant ist die Kante, an der genäht wird.

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